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Ende eines Vereines

So, das wars also...höchstwahrscheinlich. Nachdem nun nächsten Sonntag vermutlich auch der letzte Museumssonntag mit Beteiligung der GMA - wenn überhaupt - über die Bühne gegangen ist, bleibt lediglich die Adventsfeier. Genau da sind es dann also 2 Jahre, nachdem der Chef urplötzlich verschwunden ist. Leere Versprechen hin oder her, ins kalte Wasser geschmissen oder nicht: Es hat Spaß gemacht, den Trupp zu führen und ich habe doch auch einiges gelernt. Zum Beispiel ein ziemlich gestiegenes Selbstvertrauen bei Vorträgen vor einer Gruppe...bis jetzt gab es noch kein Referat an der Uni, das nicht mit minimalem Aufwand das optimalste Ergebnis gebracht hat.

Aber auch die Chaosaktionen - der Grillplatz ist geschlossen und Grillen verboten? Kein Thema, wir finden am Freitagabend wenn alle Behörden zu haben noch was für 40 Mann...und Steaks schmecken erst um 12 Uhr nachts so richtig gut. Und auch die eine oder andere Aktion haben wir gestemmt...doch, hat viel Spaß gemacht.

Leider stimmen die Umstände nicht mehr. Um Nachwuchs zu bekommen müsste mehr gemacht werden und dazu haben sowohl Andreas als auch Olli als auch ich keine Zeit - und die Börse fällt ja nun auch aus, nachdem der Chef alle Nachfolger abgefertigt hat und selbst verschwunden ist...und ob die Stadt Aschaffenburg was macht? Ich denke nein, so wie denen auch andere Sachen am Arsch vorbeigehen. Das Naturwissenschaftliche Museum beispielsweise.

Neben all den anderen Störfaktoren wie H.J.M (ich denke jedesmal an "Die Mumie" wenn er hereinkommt...) oder anderen Punkten macht sich die Gegenseite recht rar. Leid tun mir nur so interessierte Leute wie der Max oder der Lennard...aber die kann man so mal mit auf Strahlertour nehmen.

So bleibts dabei...1. Dezember 2007 in der Gaststätte Wendelberg. Klingt pathetisch, aber nach über 10 Jahren sehr aktiver Mitgliedschaft, über 5 Jahren an der Börse und über 2 Jahre selbst als Chef kann man das wohl so sagen: Ende eines Lebensabschnittes. Und viele weitere werden den selben Schritt gehen.

17.9.07 22:45


Nie mehr Brille!!

Juhu, es ist vollbracht - nie mehr Brille!!

 Heute war große Spannung angesagt - nach gestriger Blindheit bin ich wieder im Reich der Sehenden angekommen. Und auf dem rechten Auge heiße ich jetzt Adler *g*

 Von vorne: Nach einer eher unerfreulichen Nachricht, nämlich dass beide Augen entzündet sind und ich deshalb zu den anderen Tropfen noch Cortisontropfen kriege (alle 30 min...traumhaft...), jetzt die Gute. Beide Augen weisen recht gute Werte auf, auf dem rechten Auge sehe ich sagenhafte 160%. Da hatte ich die netten Augenärztinnen doch etwas verblüfft, denn mit Brille bin ich nur auf 125% gekommen...es hat schon was wenn man die kleinste Zeile auf der Tafel vorlesen kann und die Ärztin erst 2 Meter rangehen muss um das Ergebnis zu bestätigen...*g*

 Links dagegen wie gewohnt um 90% Sehkraft...aber da das von Geburt an so ist bleibe ich beim Halbadler. Hat ja auch was.

Ein wenig lichtempfindlich bin ich noch, aber ansonsten gehts mir ziemlich gut...demnächst in Würzburg wird der gute 30-Jahre-Whiskey dafür aufgemacht. Wer kommen will sei herzlich eingeladen.

 Daniel

13.9.07 22:58


Schweizurlaub

Hallo, hier Schweiz!

So ungefähr gings los. Viel gesehen habe ich am ersten Abend aber nicht, da ich erst um 21Uhr über die Grenze gekommen bin. Tom's Haus habe ich aber gleich gefunden in Neuhausen am Rheinfall (auf den war ich besonders gespannt) und bin genau richtig zum fertig gegrillten Steak gekommen. Perfekt!

Am nächsten Morgen ging es erstmal daran, die mitgebrachten Schätze zu tauschen und in Tom's Vitrine einzusortieren. Schon da war er der Meinung dass er eine zweite braucht...

Nach dem Einkaufen und einem Blick auf den Rheinfall (geiles Teil...ich mag Wasserfälle) kam dann Schuh an und wir haben unsere Autos fürs Gebirge gepackt. So manchmal bin ich echt froh nen riesen Kombi zu haben....

Ab in den Süden!! Zum Furkapass um genau zu sein über Gotthardpass und Realp auf 2200 Meter. Genau da, zwischen Tiefenbachhotel und Tiefenbachgletscher (bzw. in Bergen: Bielenhorn, Galenstock, gr. und kl. Furka, Lochberg) war der Park - und Grillplatz. Schnell noch einen heißen Stein gebastelt, gegessen und dann stand die erste Nacht an. Leute, ihr glaubt gar nicht wie genial die Milchstraße auf den Bergen ist....unglaublich hell und mit Dutzenden von Sternschnuppen. Nachts wurden wir noch von 2 dreisten Füchsen besucht, die sich bei uns ein leichtes Essen verdienen wollten. Wurde nur nix...aber schon hart, geweckt zu werden weil nen Fuchs am anderen Ende des Schlafsacks rumschleicht.

Nächster Morgen: Kaffeetrinken und packen. Wenn man Kletterzeug und Trinkflasche und Strahlerzeug und alles dabei hat wird das Ding ganz schön schwer. Egal. Es geht strahlern!! Diese supertollen Stufen, die der Wirt vom Tiefenbachhotel in seiner Vitrine stehen hat, genau die, die will ich auch finden. Also los gehts, mit festem Schritt voran. Vorausschauend sind die Bergschuhe ja schon eingelaufen worden.


Allerdings ist das Ganze schon schwer anstrengend...so 1000 Höhenmeter werden umso schwerer, je höher man sowieso schon ist. Dünne Luft...egal. Ich hab alles durchgehalten, auch der Marsch über den Gletscher. Beeindruckend ist das Ganze schon, wenn ein bisher “untereisiger” Bach zur Oberfläche durchbricht. Oder wenn die Schweizer Luftwaffe ein Manöver macht. Plötzlich wirds laut und dann zischt gerade mal 50 Meter über dem Kopf ein schneller Transporter durch, gefolgt von ner waschechten Phantom im Kurbelluftkampf. Da vibrieren die Berge rundum erstmal...ein echtes Erlebnis. Und gefunden haben wir auch was...wunderschöne Rauchquarze an den Stellen, die der zurückgehende Gletscher freigelegt hat. Und da suchen nur Berufsstrahler...man hat also überhaupt erstmal die Chance, was zu finden. Den schönen rosafarbenen Flourit haben wir aber leider nicht gefunden. Schade.

Beim Abstieg hat es mich dann auch hübsch gelegt und ich bin erstmal 50 Meter schneller abgerutscht. Da 10 Meter davon Fels statt Gletscher waren, bin ich nun eine Hose ärmer und ein paar Flecken reicher...und der Rückweg zieht sich mit dem Gepäck. Egal. Zähne zusammenbeißen und zurück. Die folgende Nacht habe ich folgerichtig – trotz einer verdammt miesen Blase an der rechten Ferse – sehr gut geschlafen.


Am nächsten Tag ging es nochmals die selbe Tour für mich – die anderen waren am kleinen Kamel klettern. Sehr hübsche Adulare und Hämatit haben wir neben dem obligatorischen Rauchquarz runtergeholt. Tom hat ne Stufe von 40 x 20 Zentimetern entdeckt, voll mit Adular. Gigantisch!


Abends sind wir dann über den Sustenpass (wieder Unmengen von Serpentinen) gekurvt und haben unser Lager an einer absolut genialen Stelle unterhalb aufgeschlagen: Zwischen zwei Tunneln war etwa 40-50m Parkplatz, wo unsere Autos standen. Links ging es steil bergab in eine Klamm, wo das Schmelzwasser des Sustengletschers einen tosenden Wildbach gebildet hat. Und rechts auf einer alten römischen Passstraße, die noch verdammt gut erhalten ist, haben wir – wieder unter offenem Himmel – gegrillt und gezeltet.


Montag, neue Herausforderung: Klettern. Ich war noch nie in Kletterzeug, geschweige denn bin ich schon irgendwo einen Fels hochgeklettert. Und dann die 35-40 Meter vor mir. Logisch gut gesichert, das hilft aber nicht wirklich wenn man Quadratzentimeter Felskanten hat um sich in die Höhe zu stemmen. Aber ich habe meine französiche 5a (das war der Schwierigkeitsgrad) gemeistert – über Römerpass und Wildbach. Eine grandiose Naturkulisse!


Leider wurde das Wetter schlechter, weshalb auch das Strahlern am Sustengletscher ausgefallen ist. Stattdessen wurde beschlossen darauf zu hoffen dass der Susten als Wetterscheide erweisen würde und der Grimsel (Luftlinie ein Katzensprung, tatsächlich jedoch eine weitere Passstraße) besser werden würde. Oben am Grimsel war kein Parkplatz, also haben wir auf dem “Grims”, einem Kristalllehrpfad mit Grillplätzen, übernachtet. Sehr gemütliche breite Holzbänke waren da. Unser Glück, denn war das Wetter zu Beginn der Nacht noch hervorragend mit Vollmond über den Berggipfeln, so weckte uns am Morgen ein Gewitter. Statt doch schnell noch die Plane aufzubauen sind wir einfach mit Schlafsack unter die Bänke gerollt...man ist ja kreativ.

Dummerweise blieb es nicht nur bei einem Gewitter – ein Telefonat mit Katja, Toms Freundin, hat denn auch bestätigt dass das Tiefdruckgebiet 2 Tage eher als angekündigt war. Was tun? Strahlern am Grimsel konnte man nun auch abhaken. Der Süden sollte noch am Schönsten sein. Also ab ins weltbekannte Binntal!


Dort ist es wirklich traumhaft: Ein Paradies für Strahler und Wanderer in einem total naturgeschütztem Tal, in dem selbst Holz nur sehr vorsichtig geschlagen wird. Verkehrslärm war quasi gleich Null, da das Binntal erstens eine Sackgasse ist und zweitens die Passstraße so eng ist dass bei jeder Kehre ein Spiegel zeigt ob einem ein Auto entgegenkommt.

Zuerst ging es daran den Pyrit zu finden, für den diese Ecke der Schweiz weltberühmt ist. Das ging viel leichter als zunächst gedacht, denn die Fundstelle ist idiotensicher ausgeschrieben. Also eine halbe Stunde steil bergauf (in dem Teil der Schweiz gibts kein Flach) und dann lag die Grube im Dolomit vor uns samt Halde und Bergbach. Und im Gegensatz zu all den Touristen sind wir gleich in den Bach, wo weitaus weniger Leute suchen und der Pyrit schön reingewaschen wurde. Daneben haben wir noch Realgar, ein paar Bergkristalle und Galenit gefunden. Den Abend wurde wieder mit Grillen und – als Neuerung – Boule verbracht.Und Duschen, was bitter nötig war...


Da es am nächsten Tag aber ausnahmslos geschüttet hat, wurde es nichts mit den restlichen Fundstellen im Binntal. Man hat absolut nichts mehr gesehen...leider war hier das Kapitel strahlern beendet und wir sind wieder nach Schaffhausen zurückgefahren. Und gleich nochmal duschen...traumhaft.


Schaffhausen, wechselhaftes Wetter...also gemütliche Fahrradtour mit der wichtigen Station Rheinfall gemacht. Da der Rhein richtig viel Wasser hat, hat das auch richtig getost...den Abend wurde dann mit einer kleinen Chaoskochrunde (Trenk, Tom, Schuh, Katja und ich) verbracht.Und damit, den mitgebrachten Obstler zu vernichten...


Morgen gehts nochmal Boulen und diverse Revanchen einzulösen, dann Rheinau ansehen und dann...ja, dann ist der Schweizurlaub auch schon leider beendet. Toll wars...

30.8.07 23:17


Die Geschichte vom kleinen Vogel und seiner zweiten Hälfte

Die Geschichte vom kleinen Vogel und seiner zweiten Hälfte

Daniel Schmitt, 8. Juni 2006


Mir kommt ein Bild....ein Bild eines kleinen Vogels. Der Vogel fliegt in der Welt herum und ist glücklich. Und dann sieht er plötzlich in einer Glasscheibe einen anderen Vogel. Der andere Vogel passt perfekt zu ihm, doch so sehr sich der kleine Vogel bemüht gelingt es ihm nicht sich dem Gegenüber zu nähern. Alles was er versucht führt dazu dass der andere ähnlich reagiert. Der Vogel schöpft Hoffnung, sagt sich etwas von Gemeinsamkeiten und geht auf das Gegenüber zu. Doch dann prallt er gegen das Glas, tut sich weh. Der andere Vogel ist plötzlich weg, wie in Luft aufgelöst. Der Vogel ist verwirrt und nimmt Abstand. Und da ist der andere wieder und verhält sich wie die zweite Hälfte. Will der kleine Vogel jedoch auf ihn zugehen, ist das Gegenüber verschwunden.

Nach vielen Versuchen gibt der Vogel mit schmerzenden Gliedern auf, doch das Bild des anderen ist fest in das Gedächtnis eingebrannt.

Müde und niedergeschlagen zieht der kleine Vogel weiter. Fernab der Glasscheibe fliegt er durch die dunkle Kälte des Winters, trotzt dem Wind und hält dabei Ausschau nach dem Gegenüber. Doch er findet ihn nicht. Weder im tiefen Schnee, noch an der Vogelkrippe unter Artgenossen; auch in den Markierungen der räuberischen Katzen sucht der kleine Vogel. Während der Suche streicht die Zeit ins Land, aus dem Winter wird Frühling. Einsam flattert der kleine Vogel in einen Wald und gelangt schließlich an einen stillen, heimlichen und unberührten kleinen Teich. Und hier, inmitten der Wildnis, hier glaubt der kleine Vogel plötzlich die lang gesuchte zweite Hälfte seiner Seele zu finden. Von jäher Hoffnung erfüllt fliegt der kleine Vogel geradewegs auf sein Glück zu – und durchbricht die unbewegte Wasseroberfläche. Der kleine Vogel kann nicht schwimmen und geht schnell unter. Es hatte nur so ausgesehen als ob er das fehlende Teil von ihm gefunden hätte....


30.8.07 14:16


Von den Träumen der Menschen

Von den Träumen der Menschen


Menschen erforschen heutzutage die Zeit und den Raum

Und träumen die Entdeckung vom ewig gleichen Traum

Zeit befindet sich auf einer langen Reise – und kehrt nie mehr zurück

Vom Anbeginn so man dran glaubt sie die Dimensionen erblickt.

Doch was ist so wir nur blind für mehr zu sehen?

Wenn wir wie niedre Geschöpfe nur Teile verstehn?

Intelligenz mit Hochmut redet uns Herrschaft und Größe ein

Doch könnten wir einfach nur Dumme mit nur 3 Dimensionen sein?


30.8.07 14:12


Von der Zeit

Von der Zeit


Der Zeiten Last, der Zeiten Pein,

lasst für heut’ vergessen sein!

Seht euch um!

Entdeckt den Zauber der Welt

Ebendrum

Lasst nicht zu

dass der Zweifel Oberhand behält.


Der Zeiten Gunst, komm’ sei ihr hold

Wirst enlohnt mit reichlich Gold

Bewahr den Blick

Für den Grund des einzigart’gen

Glücks

dass sich täglich wandeln kann.


Der Zeiten Schmied wollen viele sein

wollen sie biegen und brechen fein

Doch seit gewarnt!

Sie ist meist gut

Im Chaos des Augenblicks getarnt

Viele scheiterten schon daran.


Vor der Zeiten Trug nehmt euch in acht,

ihr meint ihr habt genug und lacht.

Doch plötzlich wacht ihr auf

Merkt dass sie plötzlich fehlt

Ihr rennt ihr nach in vollem Lauf

Habt euer Ziel schon längst verfehlt.

30.8.07 14:10


Vom Lachen

Vom Lachen

(Daniel Schmitt am 1. Juni 2006)




Nichts ist so ausdrucksstark,

ob falsch, ob laut, ob schrill und grell

Über alle Grenzen

Brummig tief und glockenhell

Läuft die Botschaft schnell

Liebend gern Glück zu machen

Was das ist? - Ein Lachen.

30.8.07 14:09


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